Ereignis

Titel:
Aber wir sind doch bei Facebook! Kommuniziert die Politik an der Jugend vorbei?

Datum / Uhrzeit:
26.03.20   /  18:30 - 21:30

Veranstalter:
HHU, Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft


Ort:
Haus der Universität, Schadowplatz 14, 40212 Düsseldorf


Beschreibung:

 

HHU, Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft
Aber wir sind doch bei Facebook! Kommuniziert die Politik an der Jugend vorbei?
Nicolas Dombeck, Sophie von der Tann, Alexander Vogt, Prof. Dr. Ursula Hoffmann-Lange, Universität Bamberg; Anton Klees, Julia von Cube

Das Thema: Jugend, Politik und ein Kommunikationsproblem? 

Die Jugend macht mobil. Sie geht auf die Straße, schreibt Petitionen und gründet Bewegungen, um ihre politischen Forderungen deutlich zu machen. Das haben spätestens die Debatte um Uploadfilter im Netz und die Demonstrationen der Fridays-for-Future-Bewegung gezeigt. Auch online werden YouTuber wie Rezo oder LeFloid zu Sprachrohren einer ganzen Generation und kanalisieren ein bis dato ungeahntes politisches Potential, das nun   wenn auch mit reichlich Verspätung   in der Politik anzukommen scheint.  

Vielen Politikern fällt es aber sichtlich schwer, die richtigen Antworten auf die Bedürfnisse und Interessen der Jugend zu finden. Der Umgang von CDU und SPD mit Youtuber Rezo, der Misserfolg des Youtubekanals  CSYOU , der Vorschlag des Bundesinnenministers, die Gamingszene stärker zu überwachen,  oder der Kommentar Christian Lindners, Klimapolitik sei  eine Sache für Profis , die die Kompetenzen der  Fridays for Future -Aktivist*innen übersteige: All diese Beispiele zeugen nicht nur von einer fehlgeschlagenen Kommunikation zwischen Politik und Jugend, sondern verdeutlichen den bereits tiefen Graben, der zwischen Politik und Jungwählern existiert. Doch Politik muss alle Generationen mitnehmen   Jung und Alt gleichermaßen   um Akzeptanz für politische Entscheidung hervorzurufen.  

Fast ein Jahr  nach  RezoGate bleibt somit die Frage, wie die Politik ihre politischen Programme und Entscheidungen an die Jugend vermitteln kann, aber auch, ob sie die Interessen junger Menschen wahrnimmt und angemessen berücksichtigt. Reichen ein Facebookaccount und der obligatorische Twitter-Post am Abend, um bei der Jugend anzukommen? Bei welchen Themen gelingt bereits der erfolgreiche Austausch zwischen Politik und Jugend und wo gibt es Nachholbedarf? Und was hält denn jetzt eigentlich besagte Jugend von dieser ganzen Politik?


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