Termin

Titel:
Forschung im Fokus: Wie Demokratien enden

Datum / Uhrzeit:
02.05.19   /  19:00 - 20:30

Veranstalter:
Heinrich-Heine-Universität, Volkshochschule Düsseldorf, Evangelischer Stadtakademie und Heinrich-Heine-Institut


Ort:
Haus der Universität, Schadowplatz 14, 40212 Düsseldorf


Beschreibung:

 

Forschung im Fokus
Wie Demokratien enden
Prof. Dr. Christoph Nonn

Die Demokratie schien lange Zeit ein klares Erfolgsmodell zu sein. Anfang der 1990er Jahre hatten rückschauende Beobachter meist den Eindruck, das 20. Jahrhundert sei geprägt von Demokratisierungswellen. Und es gab damals kaum Zweifel daran, dass der Siegeszug der Demokratie über den Globus anhalten würde. Mittlerweile sind selbst die Optimisten etwas kleinlauter geworden. Die um 1990 eingeleiteten Demokratisierungsprozesse in Osteuropa, Afrika und Lateinamerika haben allzu häufig mit Rückfällen in autoritäre Systeme geendet. Auch die Hoffnungen auf einen „arabischen Frühling“ wurden weitgehend enttäuscht. In Asien zeigt die größte Nation der Erde, China, keine Anzeichen einer Demokratisierung. In den ältesten Demokratien in Europa und Nordamerika haben populistische Bewegungen, deren demokratische Ausrichtung zumindest zweifelhaft ist, breiten Zulauf erhalten. Tatsächlich ist das Scheitern von Demokratien ein häufiges Phänomen, für das Geschichte auch ein reiches Anschauungsmaterial bietet, und aus diesen Fehlern der Vergangenheit lässt sich für die Zukunft lernen.

Prof. Dr. Christoph Nonn ist Professor für Neueste Geschichte an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und insbesondere für die Bereiche Antisemitismusforschung und nordrhein-westfälische Geschichte ein ausgewiesener Experte. Darüber hinaus fungierte er langjährig als Vorsitzender des Brauweiler Kreises für Landes- und Zeitgeschichte und ist Mitherausgeber der Zeitschrift Geschichte im Westen, der Düsseldorfer Schriften zur Landesgeschichte sowie der Kabinettsprotokolle der Landesregierung von Nordrhein-Westfalen.

Beitrag 5,- €, für Studierende frei!


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