Termin

Titel:
Geschichte von / in / mit Digitalen Spielen. 2. Arbeitstagung des Arbeitskreises Geschichtswissenschaft und Digitale Spiele

Datum / Uhrzeit:
15.09.17   /  09:30 - 20:00

Veranstalter:
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Institut für Geschichtswissenschaften, Lehrstuhl für Geschichte der Frühen Neuzeit


Ort:
Haus der Universität, Schadowplatz 14, 40212 Düsseldorf


Beschreibung:

 

Arbeitskreis Geschichtswissenschaft und Digitale Spiele
Geschichte von / in / mit Digitalen Spielen. 2. Arbeitstagung des Arbeitskreises Geschichtswissenschaft und Digitale Spiele
Franziska Ascher, Daniel Giere, Arno Görgen, Florian Greiner, Tim Kucharzewski, Oleg Mozorov, Nico Nolden, Maren Röger, Una Ulrike Schäfer

Die Arbeitstagung bündelt die Diskussion über Digitale Spiele innerhalb der Geschichtswissenschaft, trägt vorhandene methodische Ansätze zusammen und erarbeitet gemeinsam Vorschläge für eine einheitliche Terminologie. Daraus gilt es, neue Ansätze und Methoden zu identifizieren, die für die zukünftige historische Arbeit mit Digitalen Spielen wegweisend sind. Hierbei bearbeiten wir drei einander ergänzende Themenfelder: 

A) Geschichte von Digitalen Spielen 

Digitale Spiele existieren seit 50 bis 60 Jahren, sind also selbst mittlerweile ein Teil des historischen Kulturguts und der Neuesten Geschichte geworden. Es gilt also, ihren Anteil an der Kultur-, Technik- und Wirtschaftsgeschichte des 20. und 21. Jahrhunderts zu beziffern und angemessen zu erschließen.  

B) Geschichte in Digitalen Spielen 

Digitale Spiele verarbeiten Geschichte in beträchtlichem Ausmaß und sind mittlerweile eines der populärsten unter den Medienformaten, die historische Inhalte nutzen. Zu ermitteln, wie Geschichte in ihnen dargestellt und genutzt wird, und hier analytisch und kritisch Stellung zu beziehen, ist daher eine vordringliche Aufgabe der Geschichtswissenschaften.  

C) Geschichte mit Digitalen Spielen 

Digitale Spiele bieten aufgrund ihrer interaktiven Struktur und ihrer Zusammenführung verschiedenster anderer Medienformate in einem integrativen Gesamtzusammenhang neuartige Möglichkeiten, Geschichte zu vermitteln und möglicherweise gar zu erforschen. HistorikerInnen sind also aufgefordert, diese Möglichkeiten strukturiert zu erproben und für die weitere historische Arbeit fruchtbar zu machen. 

 


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