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FiMUR-Ringvorlesung

Nachleben der Antike in Mittelalter und früher Neuzeit. Renaissance und Renaissancen.

Das Römische Reich ging zwar im 5. Jahrhundert unter, aber das Erbe der Antike wirkte nicht nur in den romanischen Sprachen oder in der kirchlichen Organisation fort, sondern der reiche Fundus antiker intellektueller und künstlerischer Produktion blieb als Erbe und als Hintergrundrauschen stets wirksam. Immer wieder – und zwar keineswegs nur in der eigentlichen Epoche der Renaissance – konnte in „Renaissancen“ der Rückgriff auf die als normativ empfundene Antike dann auch ganz bewusst vorgenommen werden. Um die Vorstellung einiger dieser Fälle wird es in der Ringvorlesung gehen.

Alle Termine, jeweils um 18:30 Uhr:

19.10.2022

Prof. Dr. Bruno Bleckmann (HHU): Renaissancen in der Antike: Vom augusteischen Klassizismus zu Justinians Renovatio

26.10.2022

Dr. Patricia Strohmaier (HHU): Ein antikes Gefäß im mittelalterlichen Kirchenschatz. Der sog. Kana-Krug in Quedlinburg

09.11.2022

Dr. Philipp Stenzig (HHU): Paride de Grassi, 'De caerimoniis papalibus'

16.11.2022

Dr. Tanja Mattern (HHU): 'Germanisches' Heldenepos im lat. Gewand? Der 'Waltharius' und die Rezeption der antiken Literatur im Frühmittelalter

14.12.2022

Univ.-Prof. Dr. Hans Körner (HHU): Lebendige Antike(n). Statuen und ihre Beziehungsgeschichten

21.12.2022

Dr. Jenny Augustin (HHU): Renaissancen der Ehre - spanische Traktate und Dramen des 16. Jahrhunderts

11.01.2023

Univ.-Prof. Dr. Achim Landwehr (HHU): Der antike Atomismus in den Vakuum-Diskussionen des 17. Jahrhunderts

18.01.2023

PD Dr. Frank Nagel (HHU): Der natürliche Dialog: Aristotelische Meteorologie in den spanischen Gesprächen der Renaissance

25.01.2023

Dr. Gero Faßbeck (HHU): Träumen von Vergangenheit und Liebe: Traumvisionen in der Renaissance-Lyrik

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