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Die Sprache, der Mensch, das Gesetz. Martin Bubers Anthropologie aus dem Geiste des Judentums

Haus der Universität

 

Prof. Dr. Bernd Witte (HHU)

In "Urdistanz und Beziehung" (1950) hat Martin Buber die Sprache „das große Merkmal des menschlichen Miteinanders“ genannt. Der Vortrag wird unter dem Titel „Sprache, Anthropologie, Mündlichkeit“ das spezifische Sprachverständnis Bubers und dessen Beziehung zur jüdischen Auffassung von der „mündlichen Lehre“ untersuchen. Anschließend wird er anhand der „Verdeutschung der Bibel“ (1925 – 1961) Bubers Praxis des Sprachgebrauchs beispielhaft vorführen. Drittens soll in einer Analyse von Bubers wichtigstem Werk der Bibelkritik mit dem schlichten Titel Moses (1948) auf die Fundierung seiner Anthropologie und Gesellschaftstheorie im Text der biblischen Überlieferung verwiesen werden. Am Ende wird unter dem Titel zur „deutsch-jüdischen Symbiose“ die Frage zu stellen sein: Ist Bubers Versuch, dem heutigen Menschen die Bibel und das Judentum nahezubringen, gescheitert?

Eine Veranstaltung der Evangelischen Stadtakademie und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, in Kooperation mit dem Haus der Universität, anlässlich des Festjahrs 2021. Jüdisches Leben in Deutschland.

 

 

Diese Veranstaltung ist als Hybrid-Format geplant, d.h. Sie können im Haus der Universität oder von zuhause via Live-Stream teilnehmen. Den Link zur Veranstaltung finden Sie rechtzeitig hier vorab.

Bitte beachten Sie: da die Veranstaltung aufgezeichnet und live übertragen wird, ist es möglich, dass Sie als Person sichtbar und/oder im Video zu hören sind, wenn Sie Fragen an die Vortragenden stellen.

Die Veranstaltung wird unter den aktuellen Corona-bedingten Hygienemaßnahmen im Haus der Universität durchgeführt.

Veranstaltungsdetails

25.10.2021, 19:00 Uhr - 20:30 Uhr
Evangelische Stadtakademie; Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit
Ort: Haus der Universität
Verantwortlichkeit: