Musik und Medizin begegnen sich auf vielen Ebenen – von Sinneserfahrungen und Emotionen bis zur Bewegung im Tanz und zum medizinischen Umgang mit Traumata. Menschen, die ein Trauma erlebt haben, fehlt oft die Sprache für das Erlebte. Musik kann zur Traumabewältigung beitragen, sowohl individuell als auch kollektiv in Form von Trauer- oder Protestsongs. Im Rahmen der Tagung „Die verstimmte Gesellschaft“ werden sich Vorträge aus der Medizin, der Musikwissenschaft, der Geschichte, der Philosophie und der Psychologie dem Verhältnis von Musik und Medizin annähern.
An diesem Abend wird zu einem Benefiz-Klavierkonzert mit dem Pianisten Albert Frantz zu Gunsten der Childhood Foundation eingeladen, das gerahmt wird durch Impulsvorträge und eine Diskussion. Gespielt werden die Klaviersonate Nr. 14 cis-Moll, op. 27 Nr. 2 „Mondscheinsonate“ von Ludwig van Beethoven (1770–1827), die Kinderszenen, op. 15 von Robert Schumann (1810–1856) und Rhapsody in Blue von George Gershwin (1898–1937). Der Eintritt ist frei.