Termin

Titel:
VIDEO BOX 7.2 - Akiko Hada und Myriam Thyes. Gefesselte Göttinnen – Weibliche Selbstreflexion

Datum / Uhrzeit:
15.11.18   /  19:00 - 20:30

Veranstalter:
Stiftung imai, Haus der Universität


Ort:
Haus der Universität, Schadowplatz 14, 40212 Düsseldorf


Beschreibung:

 

VIDEO BOX
Akiko Hada und Myriam Thyes. Gefesselte Göttinnen – Weibliche Selbstreflexion
Kuratiert von Anke Volkmer, M.A.

Akiko Hada: The Leap (No Leap) (1992), 22 Min.

Myriam Thyes:

GLOBAL VULVA (2009), 06:20 Min.

Musik: Kristina Kanders

WER HAT MARIA ERMORDET? (1995), 17:30 Min.

Text: Mithu M. Sanyal

Das Werk der japanischen Künstlerin Akiko Hada (*1961, lebt in Berlin) umfasst Animationen, Musikclips sowie Performance- und Konzertdokumentationen. Von 1979 bis 1989 lebte sie in England, wo sie auch mit dem Regisseur Derek Jarman zusammenarbeitete. Die lyrische Videoerzählung „The Leap (No Leap)“ ist durch elektronische Inserts und Bluescreen-Effekte akzentuiert. Hadas innerer Monolog über weibliche Reife und die Möglichkeit eines fatalen, erlösenden Sprungs verwebt sich mit Textfragmenten von Alistair Crowley und Sappho vor arkadischen Naturbildern und Bondage-Darstellungen.

Die luxemburgisch-schweizerische Künstlerin Myriam Thyes (*1963, lebt in Düsseldorf) studierte unter anderem bei Nan Hoover. In der Videoanimation „GLOBAL VULVA“ transformieren sich Fruchtbarkeitsymbole zu einem zeiten- und weltenverbindenden Zyklus. Basierend auf der Erzählung der feministischen Autorin Mithu M. Sanyal thematisiert „WER HAT MARIA ERMORDET?“ den Prozess der analytischen Selbstbestimmung. Der Narrationsraum ist in konstruktiv-geometrischen Raumansichten verortet, in denen Marienskulpturen emotionale Wendepunkte dramaturgisch pointieren.

Akiko Hada und Myriam Thyes werden zum Gespräch anwesend sein.

Der Zutritt zur Veranstaltung ist erst ab 18 Jahren möglich.


Zurück

Verantwortlich für den Inhalt: E-Mail sendenRedaktion Haus der Universität