Termin

Titel:
VIDEO BOX 4.1 - Klaus vom Bruch. Aus dem Leben einer Luftschlange

Datum / Uhrzeit:
26.04.17   /  19:00 - 20:30



Ort:
Haus der Universität, Schadowplatz 14, 40212 Düsseldorf


Beschreibung:

 

VIDEO BOX 4.1
Klaus vom Bruch. Aus dem Leben einer Luftschlange
Kuratiert von Dr. Jessica Nitsche und Angelika Gwozdz

Klaus vom Bruch „Die Entführung eines Kunsthändlers ist keine Utopie mehr“ (1975), 06:45 Min. 

Klaus vom Bruch „Das Schleyerband“ (1978), Ausschnitt 

Klaus vom Bruch „Luftgeister“ (1981), 08:19 Min.

Klaus vom Bruch „Das Alliiertenband“ (1982), 10:16 Min. 

Klaus vom Bruch/Heike Melba-Fendel „Der Westen lebt“ (1983/1984), 04:32 Min. 

Klaus vom Bruch „Der Augenzeuge“ (1993), 06:30 Min.

Klaus vom Bruch (*1952) gilt als Pionier der deutschen Video- und Medienkunst. Mit Ulrike Rosenbach und Marcel Odenbach gründete er das Alternativ Television (ATV), die drei bildeten in Köln den Kern einer für Deutschland prägenden Videoszene. Als kritisch-ironische Reaktion auf das Fehlen von Videokunst in der Großausstellung Westkunst in der Kölner Messehalle traten sie im Fernsehen als Gruppe der selbsternannten Videorebellen auf. Klaus vom Bruchs Arbeiten beschäftigen sich mit dem Verhältnis der Gesellschaft zu Medien und zu Vergangenheit und Gegenwart. Er stellt seinen Selbstporträts Found Footage aus Filmgeschichte, Werbesendungen und Nachrichten stroboskopartig gegenüber und montiert sie mit hypnotischen Musikrhythmen zu politischen Statements. Seit den 1990er Jahren bekleidete er Medienkunst-Professuren an der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe, an der Akademie der Bildenden Künste in München und an der Columbia University in New York. Aus dem Leben einer Luftschlange. 1952−2052 ist der Titel seiner 2016 erschienenen künstlerischen Autobiographie.

Das Programm wird begleitet von einem Gespräch zwischen Klaus vom Bruch, Angelika Gwozdz und Dr. Jessica Nitsche.

 

 


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