Termin

Titel:
Düsseldorfer Nacht der Museen 2017: Wissenschaft zwischen Ästhetik und Emotionalität

Datum / Uhrzeit:
25.03.17 - 26.03.17   /  19:00 - 02:00

Veranstalter:
Heinrich-Heine-Universität


Ort:
Haus der Universität, Schadowplatz 14, 40212 Düsseldorf


Beschreibung:

 

Wissenschaft zwischen Ästhetik und Emotionalität
Düsseldorfer Nacht der Museen 2017

 

Wie viel Kunst kann in der Forschung stecken?

In vier Dauerausstellungen wird die aktuelle Forschung vor allem aus der Humanbiologie, Botanik und Zoologie auf ästhetische- und künstlerische Weise ins Bild gesetzt sowie ein vielfältiger und emotionaler Blick auf die Wissenschaft und das Forschungserleben eingefangen.

Die Ausstellung „pArt of Research – Mikrokosmos der Humanbiologie“ zeigt ausgewählte Fotografien von Nachwuchswissenschaftlern, die im Rahmen des Wissenschaftsfotographiepreises 2016 der Heine Research Academies an der Heinrich-Heine-Universität den Mikrokosmos der Biologie des Menschen und der Biomedizin inszeniert haben.

Dem Mikrokosmos der Humanbiologie folgend, stellen die Preisträger des renommierten „Deutschen Preises für Wissenschaftsfotografie“, Anita Reinsch und Viktor Sykora, die „Welt des winzig Kleinen“ in der Botanik und der Zoologie aus.

Anita Reinsch gelingt es in der Serie „Wie von alten Meistern gemalt…“, mikroskopische Aufnahmen von Blüten und ihren Pollen eine überraschende Optik zu verleihen und sie in Anmutung klassischer Stillleben darzustellen. Mit dem Rasterelektronenmikroskop fotografiert, zeigen sich vom bloßen Auge nicht erkannte, ungeahnte, kunstvolle Strukturen. 

Die Verschmelzung von Kunst und Naturwissenschaft nimmt auch bei Viktor Sykora in der Serie „MikroMakro“ eine entscheidende Rolle ein. Er zeigt kolorierte, elektronenmikroskopische Aufnahmen von Insekten en détail. Seine Motive, die er in der Natur oder schon mal auf Insektenbörsen entdeckt, werden nach dem Fotografieren solange koloriert bis sich die einzelnen Körperteile wie Kopf, Auge, Fühler und Flügel impressiv verstärkt zeigen.

Die Emotionalität von Forschung und Wissenschaft zeigen dann die fotografischen Beiträge des großen Foto-Contest undefined„Smart as Science“, in dem zuvor aufgefordert war, Gesichter, Situationen und insgesamt Aspekte der denkerischen, analytischen, aber auch gestalterischen und künstlerischen Prozesse des Forschungserlebens einzufangen und einen persönlichen Blick auf die eigene Wissenschaft zu zeigen.

 

Film/Video:

Begleitet werden die Ausstellungen von fantasie-inspirierender Videokunst im Contiloop aus dem Archiv des inter media art institute (imai Düsseldorf).

Woody Vasulka "The Art of Memory", 1987, 26:30 min, Ton.

Ein kapitales Werk, das der Frage nach der Herausbildung von Gedächtnis nachgeht und virtuos die Möglichkeiten damaliger elektronischer Bilderzeugung nutzt. Das Aufgenommene wird zu einem Monument der Vergangenheit, in dem es sich in einem enigmatischen Raum in einer metaphorischen Vision wiederfindet. 

Katja Davar "People who Trash Elevators", 2003, 1:21 min (Loop), ohne Ton. 

Eine unprätentiöse Animation, die auf feinen Zeichnungen basiert und Zukunftsideologien in Frage stellt.  

 

(Live-)Musik:

Lassen Sie den Abend mit feinster handgemachter Jazz-Musik durch das „Custom Music Jazz Quartett“ mit Tobias Löber an der Gitarre, Antonius Grützner am Schlagzeug sowie Torsten Delvos am Bass und Evgueni Botchkov am Saxofon ausklingen.

Veranstaltungssaal: ab 22 Uhr 

 

Special:

In einer Jurysitzung mit den Fotografen Katja Stuke und Oliver Sieber und unter Beteiligung des Publikums werden aus den Top 30 der eingegangenen Beiträge des großen Foto-Contest „Smart as Science“ drei Preisträger ermittelt. Auch Sie als Publikum dürfen mit abstimmen!

Veranstaltungssaal: 20 Uhr


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