20.04.18 11:44

Vortrag im Haus der Universität

Sexual Harassment and Abuse in Hollywood: Will #MeToo and #Time’sUp lead to Reform or Backlash?”

Von: Redaktion

Am 2. Mai hält die amerikanische Juristin Frances Olsen um 19 Uhr im Haus der Universität einen Vortrag zum Thema “Sexual Harassment and Abuse in Hollywood: Will #MeToo and #Time’sUp lead to Reform or Backlash?”

Frances Olsen spricht über "Sexual Harassment and Abuse in Hollywood", Foto: privat

Sexueller Missbrauch und sexuelle Belästigung sind in der Unterhaltungsindustrie, insbesondere in Hollywood, lange Zeit weit verbreitet. Im Oktober 2017 löste ein New York Times-Exposé über den Oscar-prämierten Filmmogul Harvey Weinstein als sexueller Serienmissbraucher eine Lawine von Anklagen wegen Missbrauchs und sexueller Belästigung gegen Weinstein und andere mächtige Hollywood-Figuren aus. Noch ist unklar, ob diese Ereignisse eine revolutionäre Verschiebung der Macht darstellt, von der es "kein Zurück" gibt, wie einige es behaupten, oder lediglich einen bloßen Pendelschlag, der bald von einer Gegenreaktion unterdrückt werden wird?

In ihrem Vortrag setzt sich Prof. Olsen mit beiden Möglichkeiten auseinander und situiert die #MeToo und #TimesUp Bewegungen in eine breitere Geschichte des feministischen Aktivismus, um die Folgen dieser Bewegungen für unser Verständnis des Gesetzes über sexuelle Belästigung zu einzuschätzen. 

Frances Olsen ist Jura-Professorin an der University of California at Los Angeles, wo sie zu Themen u.a. der feministischen Rechtstheorie, des Schadensersatzrechts, des Familienrechts sowie zur Dissidenz und Recht lehrt. Sie ist Autorin zahlreicher Artikel und Standardwerke zu diesen Themen.

Zusätzlich zu ihren wissenschaftlichen Tätigkeiten hat Prof. Olsen Rechtshilfe für Wanderarbeiter in Colorado geleistet und vertrat 1973 Native Americans in Wounded Knee. Sie gründete die erste Anwaltskanzlei für feministisches öffentliches in Denver, Colorado sowie eine juristische akademische Frauengruppe, die Fem-Crits, die in den USA landesweit wirksam wurde. Sie hat Kurse in feministischer Rechtstheorie in Harvard, Oxford, Cambridge, Berlin, Frankfurt, Tokio, Jerusalem und an anderen Universitäten in den USA, Frankreich, Italien, Japan und Israel unterrichtet. Sie war 1987 Fellow an der Universität von Oxford und hat ein Life Fellowship am Churchill College der Cambridge University.

Der Vortrag findet in englischer Sprache statt, der Eintritt ist frei.

 

Termin:  

02.05.18   /  19:00 – 21:00

Veranstalter:
Prof. Dr. Susan Winnett, Prof. i. R. Dr. Dieter Stein,

Institut für Anglistik und Amerikanistik,

Heinrich-Heine-Universität, Philosophische Fakultät

Ort:

Haus der Universität, Veranstaltungssaal

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