27.04.18 09:52

Vortrag im Haus der Universität

Frauen in Südafrika und feministische Positionen

Von: Victoria Meinschäfer

Dr. Mandisa Mbali, Dozentin an der Universität Kapstadt, hält am 23. Mai um 12.30 Uhr einen Vortrag zu „Positions and Positioning: Women in South Africa and Feminist Thought“. Thema ist auch Sindiwe Magonas Roman Mother to Mother (Südafrika, 1998), der in Deutschland Schullektüre ist. Mbali kommt im Rahmen einer Forschungspartnerschaft auf Einladung von Dr. Eva Ulrike Pirker.

In dem Vortrag beschäftigt sich Mandisa Mbali mit Mutterschaft als komplexem Topos der feministischen Bewegung in Südafrika, die seit der Apartheidsära tief gespalten ist. Dabei geht sie auch auf die Geschichte des Feminismus in Südafrika ein und widmet sich der Frage, wie patriarchale Bilder und Ideologien von Mutterschaft sowohl in der Literatur als auch in aktivistischen Bewegungen (am Beispiel des AIDS-Aktivismus) hinterfragt werden.

Dr. Mandisa Mbali, Dozentin an der Universität Kapstadt, forscht und lehrt an der Schnittstelle von Sozialgeschichte und Anthropologie. Sie befasst sich mit gesellschaftlichen Bewegungen, wie beispielsweise der Geschichte und Bedeutung des AIDS-Aktivismus, mit Fragen von Gender, Ethnie und gesellschaftlichen Milieus.

Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt, Publikum aus der Stadt ist herzlich willkommen.

Gefördert von der Gesellschaft von Freunden und Förderern der HHU Düsseldorf, dem Programm Point Sud: Centre for the Research of Local Knowledge und der Deutschen Forschungsgemeinschaft.

Dr. Mandisa Mbali: „Positions and Positioning: Women in South Africa and Feminist Thought”

Mittwoch, 23.05.2018, 12:30-14:00 Uhr

Haus der Universität, Schadowplatz 14; Raum BSR 4a/4B

Kontakt: Dr. Eva Ulrike Pirker, Anglistik V: Anglophone Studies, undefinedpirker(at)uni-duesseldorf.de

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