14.11.18 14:12

Heine meets Huxley

Schöne neue Welt - Wissenschaft zwischen Freiheit, Verantwortung und Regulierungswut

Von: Redaktion / C.G.

Im Roman „Schöne neue Welt“ von Aldous Huxley sind die Wissenschaften einerseits wichtiger Teil des Machtapparates, sie dienen z. B. dazu, Menschen zu optimieren und zu manipulieren. Andererseits wird die Wissenschaft zensiert, um die gesellschaftliche Stabilität der „schönen neuen Welt“ nicht durch Innovationen zu gefährden.

In welchem Spannungsfeld von Freiheit, Verantwortung und Regulierungsbestrebungen bewegt sich die Wissenschaft eigentlich in UNSERER Zeit? Wer sollte Forschungsprojekte überhaupt verbieten dürfen? Nach welchen Kriterien sollte über Freiheit und Regulierung von Wissenschaft entschieden werden? Wann sollten Wissenschaftler/innen selbst Grenzen ziehen? Und welche Verantwortung tragen Politik und Gesellschaft?

Nach einem Grußwort von Prof. Dr. Peter Westhoff, Prorektor für Forschung und Transfer, beleuchten Wissenschaftler*innen der Heinrich-Heine-Universität diese Fragen anhand ihrer eignen Forschungsbereiche (u. a. Künstliche Intelligenz, Hirnforschung, Ethik). Es diskutieren Prof. Dr. med. Katrin Amunts (Direktorin des C. u. O. Vogt-Instituts für Hirnforschung / Direktorin des Instituts für Neurowissenschaften und Medizin), Prof. Dr. med. Heiner Fangerau (Institut für Geschichte, Theorie und Ethik in der Medizin) sowie Prof. Dr. Rupprecht Podszun (Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, deutsches und europäisches Wettbewerbsrecht). Tim Neumann vom Hochschulradio moderiert die Veranstaltung.

Und was denken Sie? Sollte die Wissenschaft alles dürfen, was sie kann? Diskutieren Sie mit!

Das Projekt „Heine meets Huxley“
Vor dem Hintergrund gegenwärtiger Entwicklungen in der Gentechnik, auf dem globalen Markt und der angespannten Weltpolitik ist Aldous Huxleys Werk ‚Brave new world‘ (Schöne neue Welt) 86 Jahre nach seinem Erscheinen aktueller denn je. Unter dem Titel "Heine meets Huxley" nimmt die Heinrich-Heine-Universität im aktuellen Wintersemester den Weltklassiker in ihren Fokus und beleuchtet ihn aus ganz unterschiedlichen wissenschaftlichen Blickwinkeln. Im Mittelpunkt der zahlreichen Veranstaltungen steht die Grundsatzfrage: "In welcher Gesellschaft wollen wir leben?"

 

Die Teilnahme ist kostenfrei, Interessierte sind herzlich willkommen! Eine Online-Anmeldung unter www.hhu.de/HmH wird erbeten.

Termin :
Mittwoch, 14. November 2018, 18:00 Uhr
NRW-Forum Düsseldorf, Ehrenhof 2, 40479 Düsseldorf

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